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27.07.2020

Thunderbird 60 Downgrade EWS Provider

Disclaimer: Das herunterladen und installieren "alter" Software gefährdet möglicherweise die Sicherheit deines Rechners oder deiner persönlichen Daten.

Ein Bild Thunderbird rulez!

Wo war ich? Ach ja: Thunderbird und Exchange Server Kalender. Eine endlose Geschichte.
 

Am schönsten war die Geschichte in den 50er Versionen von Thunderbird in Verbindung mit dem Exchange Plugin von ericsson. Dieses ist allerdings veraltet und wird nicht mehr aktiv gepflegt. Auch über 200 Forks haben daran nicht viel geändert.
Die Komplexität des Plugins und schiere Anzahl der nötigen Änderungen die durch die API Änderungen ab Thunderbird Version 63 nötigt wären, scheint hier das Hauptproblem. Ja, auch ich habe schon eine halbe Nacht damit verbracht zu verstehen warum das niemand macht. 🤡
 

Es ist also schon eine ganze Weile vergangen und trotzdem schafft es (vermutlich zeitlich) niemand dieses grandiose Plugin auf einer neueren Thunderbirdversion als 60 zum laufen zu bekommen, und es gibt auch keine vollwertige Alternative für Linux, weshalb ich es nicht schaffe die Gedanken an ein Downgrade zu verdrängen.
 Klar kann man auch mit OWA, Evolution oder dem TbSync für Thunderbird auf seinen Exchange Kalender zugreifen, bei anderen öffentlichen Exchange Kalendern wird es dann aber schon wieder kritisch. Vom Anlegen neuer Termine in fremden öffentlichen Kalendern ganz zu schweigen.
 

Daher habe ich mich testweise für ein Thunderbird Downgrade auf 60.9.1 entschlossen und bin wie folgt vorgegangen:

  1. aktuelles thunderbird Paket deinstallieren (apt-get remove thunderbird)
  2. ~/.thunderbird in ~./thunderbird_backup umbenennen
  3. aktuellste thunderbird version 60 downloaden
  4. in das home verzeichnis entpacken
  5. thunderbird Verzeichnis öffnen und die Datei "updater" löschen (wichtig, sonst ist man ruck zuck auf Version 68)
  6. thunderbird starten
  7. aktuellste Version vom
[...]
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Schlagwörter: linux tipps web status
18.06.2020

Netbeans 12 erschienen

Apache Netbeans ist in seiner 12ten Fassung erschienen.

Apache Netbeans 12

 

Auffällige Neuerung ist ein Profiler mit dem sich die IDE profilen lässt. Das ist sicher interessant für Anwendungsentwickler, die ihre Applikation auf Basis von Netbeans erstellen, sowie Plugin Entwicklern.  Zugegeben: Ich habe eigentlich keine Ahnung was genau da "geprofiled" wird.

Ich schätze an Netbeans vor allem die hervorragende Unterstützung sämtlicher XML Formate bis HTML5, sowie das hervorragende Syntaxhighlighting und hervorragende Code Completion für HTML5, Javascript und PHP.

Andere freie IDEs (Ich schaue in Deine Richtung Eclipse) haben ja oft schon Probleme mit kleinen XML Dateien und hängen sich auf. Netbeans macht solche Faxen nie und formatiert mir sogar mehrere MB große XML Dateien auf einer Zeile in wenigern Sekunden zu etwas lesbarem.

Ich könnte seitenlang darüber schreiben, warum Netbeans der King der IDEs im freien Softwareumfeld ist und sich insbesondere für HTML5 Webprojekte sehr gut eignet. Aber, eigenlich wollte ich auf was anderes hinaus:

Netbeans und Linux Applikationsstarter (Unity und Gnome Shell, andere nutze ich aktuell nicht) wollen nie so richtig miteinander. Der Starter kann gestartetes netbeans und die Verknüpfung im Launcher nicht miteineander in Verbindung bringen, also hat man zwei Icons im Launcher, wenn Netbeans gestartet ist.

Ursächlich ist, das Netbeans eine Java Applikation ist  und der Launcher Java nicht mit  nicht " Apache NetBeans IDE 12.0" matchen kann. Dies kann einfach gelöst werden, wenn man es weiß:

  • Verknüpfung zum bearbeiten öffnen (bsp: ~/.local/share/applications/Apache NetBeans IDE 12.0.desktop )
  • Wert hinzufügen: StartupWMClass=Apache NetBeans IDE 12.0
Achtung, StartupWMClass muss hierbei den gleichen Wert haben wie "Name", es müssen also folgende Einträge übereinstimmend in der Verknüpfungsdatei existieren:
Name=Apache NetBeans IDE 12.0
StartupWMClass=Apache NetBeans IDE 12.0

Ist dies der Fall, kann auch Gnome Shell den Netbeans Pro

[...]
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Schlagwörter: status webdevelopment
04.07.2012

Tomcat: APR unter Linux verwenden

[update 04.07.2012]

Getestet mit: Ubuntu 12.04LTS

Vor den Schritten ist sicherzustellen, dass:

  • Openjdk bereits installiert ist,
  • Tomcat im eigenen Home Verzeichnis bereit liegt.
  • Tomcat für die Verwendung von APR konfiguriert ist.
  • Das Paket build-essential installiert ist.

 

1. APR herunterladen und installieren:

  • Unter http://apr.apache.org/download.cgi den aktuellen APR Source Code herunterladen.
  • Heruntergeladenes Paket entpacken.
  • Im entpackten Ordner (bspw: apr-1.4.6) folgendes Befehl ausführen:
./configure && sudo make && sudo make install

 

Bei einer Ausgabe ähnlich:

Libraries have been installed in:
   /usr/local/apr/lib

war der build erfolgreich.

 

2. Tomcat native builden

  • Im Tomcat Verzeichnis im Ordner bin das Paket tomcat-native-x.x.xx.tar.gz entpacken.
  • Wechseln in die neu entpackte Ordnerstruktur: ./tomcat-native-x.x.xx-src/jni/native/
  • Folgenden Befehl ausführen (evtl. ist der Pfad zur Java Version an zu passen, hier wird eine 64 bit Version genutzt!!):
./configure --with-apr=/usr/local/apr/bin/apr-1-config --with-java-home=/usr/lib/jvm/java-6-openjdk-amd64 && sudo make && sudo make install

 

3. Neue Libraries kopieren

  • Libraries mit folgendem Befehl in die Systemlibraries verschieben (damit sie vom Tomcat gefunden werden):
sudo cp -r /usr/local/apr/lib/* /usr/lib/

 

Beim nächsten Tomcat Start sollten die APR gefunden werden. Wenn irgendwas nciht stimmt, teilt einem Tomcat dies sehr genau mit.

 

Server.xml:

die Server.xml Datei des Tomcats sollte den Connector für den SSL Port konfiguriert haben. Ein APR Connector für Port 8443 kann so aussehen:

<connector acceptcount="100" disableuploadtimeout="true" enablelookups="false" maxhttpheadersize="8192" maxthreads="150" port="8443" scheme="https" secure="true" sslcertificatefile="${catalina.base}/conf/server.cert" sslcertificatek
[...]
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Schlagwörter: ubuntu webdevelopment