xDebug unter xampp 1.7.3a mit netbeans 6.8
Hier erkläre ich, wie man sich einen PHP Debugger unter Linux einrichtet.
Ich verwende hierfür xampp in der Version 1.7.3a (plus Entwicklungspaket), xDebug 2.0.5 (Quellen, wir builden selber) sowie netbeans IDE 6.8 für PHP
Wichtig: Ich gehe davon aus, dass meine Leser die netbeans IDE für PHP selber installieren können, und dies schon getan haben.
Schritt 1: xampp herunterladen und installieren
Weils einfacher ist, schneller geht und weniger fehleranfällig ist, verwenden wir die Konsole.- xampp runterladen
wget http://www.apachefriends.org/download.php?xampp-linux-1.7.3a.tar.gz
- xampp developer runterladen
wget http://www.apachefriends.org/download.php?xampp-linux-devel-1.7.3a.tar.gz
- xampp entpacken (muß zwangsläufig als root/bzw. mit sudo ausgeführt werden. xampp MUSS in den opt Ordner, sonst funktioniert es nicht)
sudo tar xvfz xampp-linux-1.7.3a.tar.gz -C /opt
- xampp developer drüberpacken
sudo tar xvfz xampp-linux-devel-1.7.3a.tar.gz -C /opt
Schritt 2: xDebug herunterladen und compilieren
Zunächst benötigen wir das paket build-essential um überhaupt etwas compilieren zu können. Man kann dies per apt-get installieren, falls noch nicht geschehen:sudo apt-get install build-essential
Falls nicht installiert, benötigen wir auch noch autoconf:
sudo apt-get install autoconf
Jetzt benötigen wir die Quellen von xDebug, nehmen wir wieder die Konsole zum runterladen:
wget http://xdebug.org/files/xdebug-2.0.5.tgz
entpacken:
tar xvfs xdebug-2.0.5.tgz
ins Verzeichnis wechseln:
cd xdebug-2.0.5/
mit dem xampp php phpizen:
/opt/lampp/bin/phpize
jetzt wird der build konfiguriert (wir müssen den Pfad zur php-config in der xampp Installation angeben, damit es klappt):
./configure --with-php-config="/opt/lampp/bin/php-config"
hat alles geklappt, können wir endlich was "machen"
make
und:
sudo make install
letzter Befehl lie [...]
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Eclipse: Einstellungen kopieren
In meinem Fall wollte mein fein justiertes Syntax Highlighting nicht mit in den neuen Workspace. Was tun?
ich fand sämtliche Einstellungen im workspace Ordner unter:
.metadata/.plugins/org.eclipse.core.runtime/.settings/
den Inhalt dieses Ordners habe ich in den gleichen Ordner im neuen Workspace kopiert, alle Dateien überschrieben die schon da waren und:
Voilá: Nach einem Eclipse-Neustart wurden alle Einstellungen aus dem alten Workspace übernommen...
Eclipse 3.5 Galileo JEE, ubuntu 9.10
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Solidargemeinschaft
und wieder einmal rotten sich auf Staates geheis hin alle Arbeitslosen, Glücklosen, Schmarotzer und Obdachlosen oder nett genannt: Hartzis zusammen und helfen dem Staat aus der finanziellen Krise...
Großes Kino meine Damen und Herren, ich finde wir sollten diese Lektion unseres Rats der Weisen dankbar annehmen und auch nochmal bei Bettler auf der Strasse in die Mütze greifen! Denn genau dafür sind hilfebedürftige Menschen da...
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Visuelle Datenbanktools
Ja klar. Wir sind Freaks, Nerds, Kellerkinder, solche die weiße Schrift auf Schwarzem Hintergrund mehr mögen als jedes Bild, ähm.
Dennoch wollen wir unsere gewachsende und stetig weiter wachsende Datenbank auch mal "anschauen". Meine Erwartungen an visuelle datenbanktools sind vom fabforce dbDesigner4 geprägt, der allerdings etwas in die Jahre gekommen ist.
Arbeiten wir mit MySQL, so kann MySQL Workbench genutzt werden. Ein wirklich tolles Tool. Persönlich positiv aufgefallen ist mir: Reverse Engineering von MySQL Datenbanken, Grafische Änderung des Projektes und synchronisation mit der Datenbank möglich, Generierung von ALTER Scripten zum aktuellen Model gegen ein externes CREATE Script. Damit ist MySQL Workbench ein guter Helfer, wenn es darum geht eine sich ändernde Datenbank zu dokumentieren sowie Updatescripte zu erstellen.
Der postgreSQL Entwickler hat kaum freie Grafische Tools zu Verfügung. Als um so positiver empfinde ich pgDesigner, der auch ein grafisches Reverse Engineering beherrscht.
unter Ubuntu lassen sich beide Programme ohne große Probleme installieren.
Das kleine Problem bei der workbench: libmysqlclient_r.so wird beim verbinden zur DB nicht gefunden. Einfach den symlink libmysqlclient_r.so.15 in /usr/lib kopieren und in libmysqlclient_r.so umbenennen, neu verbinden, fertig.
Das kleine Problem mit pgDesigner: Die Version in den Repositories is evtl. veraltet und unterstützt die neuste postgres Version nicht. Lösung: dbDesigner.noarch.rpm von der sourceforge Seite laden und das rpm mit dem Komandozeilentool alien (muß evtl. mit sudo apt-get install alien nachinstalliert werden) in ein deb Paket umwandeln (sudo alien dbDesigner.noarch.rpm), installieren (sudo dpkg -i dbDesigner.deb), fertig.
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Linux Perlen
Vielen ist das freie Betriebsystem immer noch nicht geheuer. Zu
viele sogenannte Distributionen (welches ist die richtige?), ein
enormer Wust an Programmen (welche brauche ich?) und immer noch die
Angst vor "Frickelei" (was ist eine Konsole?).
Drei Distributionen
Distributionen die für den Heimanwender interessant sind im wesentlichen: ubuntu (ein Debian Derivat), fedora (ein Red Hat derivat) und openSuSe (eine Community Version des kommerziellen SuSe Enterprise).
ubuntu zeichnet eine besondere Benutzerfreundlichkeit aus und ist somit besonders für Linux Einsteiger geeignet. Es kommt mit freien Treibern und Codes aus, installiert bei Bedarf und auf Wunsch jedoch sämtliche benötigten "unfreien" Treiber und Codecs nach (wie z.B. mp3 und divx Codecs). Die Hardwareunterstützung ist inzwischen mehr als gut. ubuntu steht auch für ein afrikanisches Philosophie Konzept und bedeutet frei übersetzt "Menschlichkeit gegenüber anderen". Die Standardoberfläche ist Gnome. Die ubuntu Community ist bunt und riesig.
fedora, im Grunde die freie Version von Red Hat Linux, versucht eine komplett freie Distribution zu sein. Unfreie Treiber und Codecs sind nur über Distributionsfremde Paketquellen zu erhalten, jedoch ohne Probleme nach zu installieren. Die Lernkurve bei dieser Distribution ist hoch, womit diese Distribution besonders für ambitionierte und fortgeschrittene Anfänger zu empfehlen ist. Fedora ist zudem besonders für den Einsatz ist Unternehmensnetzwerken konzipiert. Entsprechende Authentifizierungsmechanismen wie z.B. Kerberos sind bereits vorinstalliert. Die Oberfläche kann beim installieren gewählt werden (KDE oder Gnome). Die fedora Community ist klein aber fein.
openSuSe ist der freie Community Ableger von SuSe Enterprise Linux. Es ist besonders für Windows Wechsler interessant die mehr müssen als wollen. SuSe ist eine der ältesten und umfangreichsten Distributionen. SuSe ist so gesehen die Eier legende Wollmilchsau unter den Linux Distributionen. Anbendelungen mit Microsoft und die zurückliegende Spaltung von SuSe zu openSuSe und SuSe Enterprise Linux haben die Distribution jedoch unter jüngeren Anhängern vermutlich etwas unbeliebt werden las
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